Benefizkonzert für die Ukraine


Jeroen van Veen (1969) studierte am Utrechts Conservatorium (HKU) bei Alwin Bär und Håkon Austbø. Seit 1988 gibt er Konzerte und Recitals in ganz Europa und Nordamerika. Für verschiedene Labels sowie sein eigenes Label PIANO hat er zahlreiche CDs aufgenommen. Van Veen spielte mit Orchestern unter der Leitung von Howard Williams (Adams), Peter Eötvös (Zimmermann), Neal Stulberg (Mozart & Bartok) und Robert Craft (Strawinsky). Van Veens eigene Kompositionen sind zumeist Soloklavierwerke der Minimal Music mit Crossovers zu Jazz, Blues, Soundscape, Avant-Garde, Techno, Trance und Popmusik.

Neben zahlreichen anderen Funktionen ist van Veen Direktor von Van Veen Productions, Piano Mania und der Simeon ten Holt Foundation. Außerdem ist er Dranoff Overseas Director der Murray Dranoff Two Piano Competition in Miami, Florida (USA). Im Jahr 2016 erhielt Van Veen den NPO Radio 4 Award; er wurde ausgezeichnet für seine ‚unkonventionelle‘ Programmgestaltung und die Suche nach neuen Wegen, zur Gewinnung eines neuen Publikums für klassische Musik.

Der Pianist und Komponist spielt an diesem Abend u.a. bekannte Werke von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Chopin, ergänzt durch Werke zeitgenössischer Komponisten wie Arvo Pärt, Ryuichi Sakamoto, Yiruma und Ludovico Einaudi.

Der gesamte Erlös dieses Konzerts kommt der Ukraine-Hilfe Hillesheim zugute. Die private Initiative organisiert mittels Sach- und Geldspenden Transporte ins ukrainische Uschgorod. Hier werden Geflüchtete aus der gesamten Ukraine untergebracht, versorgt und die Weiterreise in sichere Länder organisiert. Es wurden bereits 4 Transporte mit Hilfsgütern wie haltbare Lebensmittel, Hygieneprodukte, Babynahrung und Medikamenten organisiert. Hilfe, die genau da ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.


Pressestimmen:

"Der niederländische Pianist und Komponist Jeroen van Veen ist heute der führende Vertreter des Minimalismus", Alan Swanson (Fanfare Magazine)

"Jeroen van Veen ist seit vielen Jahren eine feste Größe in der Klavierwelt der Niederlande und darüber hinaus", Dominy Clements (Musicweb-International)

"Der Maximal-Minimalisten-Missionar", Raymond Tuttle (Fanfare Magazine)